Fachliche Fragen zur Arbeit?

Zum Programm "Jugend stärken im Quartier"

Mit dem Programm "Jugend stärken im Quartier" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird in Deutschland die erfolgreiche Arbeit der Kompetenzagenturen zur sozialen und beruflichen Integration von besonders benachteiligten Jugendlichen weitergeführt. Ziel des Programms ist es, Jugendlichen, die vom bestehenden System der Hilfsangebote für den Übergang in den Beruf nicht profitieren oder den Zugang zu Unterstützungsangeboten nicht aus eigenem Antrieb finden, Brücken in die Zukunft zu bauen.

 

Am ESF-Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ beteiligen sich derzeit ca. 160 Modellkommunen in ganz Deutschland. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.jugend-staerken.de

 

Unsere Zielgruppen

  • Jugendliche, die bisher ohne Arbeit oder Beschäftigung geblieben sind
  • arbeitslose junge Menschen unter 27 Jahren, die eine Ausbildung, Arbeit oder Unterstützungsmaßnahme abgebrochen haben
  • Schülerinnen und Schüler, die eine Beteiligung am Unterricht direkt oder indirekt verweigern, und Schülerinnen und Schüler mit negativer Schul-/Ausbildungsprognose

 

Zugang zur Kompetenzagentur Werra-Meißner-Kreis

Der Zugang erfolgt in der Regel formlos, z. B. über Netzwerkpartner, Eltern, Freunde oder der Jugendliche findet selbst den Weg zu uns.

 

Angebote und Leistungen der Kompetenzagentur Werra-Meißner-Kreis

  • Clearing – niedrigschwelliges Beratungsangebot
  • Case Management
  • Der aufsuchende Ansatz

 

Nähere Informationen zu den Bausteinen entnehmen Sie dem Flyer „Informationen für Fachkräfte“ im Download Bereich.

 

Unterstützungs- und Förderangebote im Überblick

  • individuelle Beratung bei persönlichen Problemlagen
  • Hilfestellung beim Erreichen von Ausbildungsreife durch unterstützende Angebote
  • Unterstützung bei Bewerbungsbemühungen
  • Hilfestellung bei der Praktikums-, Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzsuche
  • Unterstützung im Umgang mit Ämtern und anderen Institutionen
  • Begleitung zu Beratungsstellen, Betrieben, Ämtern

 

Die Dauer einer Betreuung richtet sich nach dem individuellen Förderbedarf. Integration endet nicht nach einer Vermittlung, sondern beinhaltet eine Nachbetreuung, die individuell ausgerichtet ist, um eine langfristige Stabilisierung und nachhaltige Integration zu erreichen. Bei einer Krise ist eine Wiederaufnahme in die Kompetenzagentur möglich.

 

"Lotsenfunktion" im bestehenden Netzwerk

Wir sind vernetzt mit den Schulen, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter Werra-Meißner, dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis, Beratungsstellen, dem Jugendmigrationsdienst (JMD), der Schulsozialarbeit, dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), sowie Betrieben und Unternehmen in der Region als auch mit freien Trägern der Jugendhilfe.

 

Im Rahmen der Lotsenfunktion werden die jungen Menschen zu Netzwerkpartnern begleitet, wie Schuldner- und Drogenberatungsstellen, Institutsambulanz, Soziale Dienste des Fachbereichs Gesundheit, Jugendmigrationsdienst, Integrationsfachdienst, Allgemeiner Sozialer Dienst des Fachbereichs Jugend, Familie, Senioren u. Soziales und Bewährungshilfe.

In die Phase des Übergangsmanagements, gegen Ende des Förderprozesses, werden jene Kooperationspartner/Netzwerkpartner eingebunden, welche die berufliche und soziale Integration fortsetzen, wie regionale Betriebe, Agentur für Arbeit, Träger von Maßnahmen der Agentur für Arbeit, Berufliche Schulen, Träger von Maßnahmen des Jobcenters Werra-Meißner.

 

 

 

Das Projekt Kompetenzagentur wird im Rahmen des Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Die Ko-Finanzierung erfolgt durch den Werra-Meißner-Kreis.